Themenliste Abschlussarbeiten

Lehrstuhl Vorderer, ab FSS 2016

Allgemeine Hinweise

In Abschlussarbeiten am Lehrstuhl Vorderer werden meist Themen der Selektions-, Rezeptions- und Wirkungsforschung mit Bezügen zur Psychologie/Medienpsychologie behandelt. Dabei werden primär quantitative Methoden angewendet.
Im Konkreten sind möglich: Befragungen, Inhaltsanalysen, implizite Methoden, Beobachtungen und experimentelle Designs. Hinsichtlich der Themenwahl für Abschlussarbeiten sollten sich Studierende an den folgenden Themenbereichen orientieren:

1) ‘Permanently online, permanently connected’ (Vorderer/Schneider)

2) Unterhaltungsforschung/Entertainment-Education (Vorderer/Schneider)

3) Darüber hinaus: Themenvorschläge von Dr. Frank Schneider

Beispielhafte Themen in diesen Bereichen sind unten stehend jeweils aufgelistet. Es gilt zu beachten, dass alle genannten Themen noch zu breit für einzelne Abschlussarbeiten sind und die Erarbeitung konkreter Fragestellungen von den Studierenden selbst geleistet werden muss.

Über die genannten Themen(-bereiche) hinaus sind nach Absprache (im Kolloquium bzw. in der Sprechstunde) Arbeiten zu verschiedenen diversen Themen möglich. Hierbei empfiehlt sich ein Blick auf die Forschungsinteressen und Publikationen der am Lehrstuhl beschäftigten Mitarbeiter/-innen.

Themen

1) ‘Permanently online, permanently connected’

    • Auswirkungen von permanenter (mobiler) Onlinenutzung (being permanently online/permanently connected) auf das hedonische und eudaimonische Wohlbefinden sowie den Gesundheitszustand

        • Determinanten von (mobilem) Onlineverhalten (z.B. Bedürfnisbefriedigung, Erreichbarkeitsdruck), Jugendliche und (mobile) Onlinekommunikation, permanently online und digitale Medienkompetenz

            • Veränderung sozialer Beziehungen durch permanente (mobile) Onlinekommunikation und Mediennutzung

                    • Probleme und Potentiale permanenter (mobiler) Mediennutzung/-kommunikation

                    • Selbstkontrolle über (mobile) Onlinenutzung: reflexive und impulsive Prozesse der Medienselektion

                    2) Unterhaltungsforschung/Entertainment-Education

                    Abschlussarbeiten in diesem Bereich können sich auf Unterhaltung/Entertainment-Education in und über alle existierenden Medientypen, -formate und -angebote beziehen.

                    • Selektion und Wirkung unterhaltungsorientierter Medieninhalte

                    • Wirkung nicht-hedonischer und/oder hedonischer Unterhaltungsprozesse

                    • Zwei-Prozess-Modelle der Unterhaltung und Informationsverarbeitung  (bspw. Einflussgrößen und Determinanten, Prozesse und Effekte, Anwendung auf politische Formate)

                    • Einfluss von Zwei-Prozess-Modellen der Unterhaltung auf die Informationsverarbeitung

                    • Nutzungsmotive, Verarbeitung und Wirkung von politikvermittelnden und/oder pro-sozialen Medieninhalten (zu Themen wie Gesundheit, Diskriminierung, Bildung o. Ä.)

                    • Zusammenhang von Unterhaltung und medienvermittelter Deliberation (d. h. politischer, an normativen Kriterien orientierter Diskussion)

                    • Verarbeitung und Effekte narrativer Medien (Transportation, Identification, Arousal, Flow, Engagement, Suspense, Parasoziale Interaktion)

                    • Affektive Medienwirkung, Rolle von Affekten bei der Medienauswahl, Erholungspotentiale

                    • Aktivierung von Stereotypen, Moral und Ideologien in Unterhaltungsmedien und Gegenentwürfen

                    3) Zusätzlich bietet Dr. Frank Schneider auch folgende Themenbereiche für BA-Arbeiten an:

                    • Selbstbedrohung und Smartphone-Nutzung (z. B. Smartphones als Erster-Hilfe-Kasten nach selbstbedrohlichen Situationen)

                    • Sozialer Ausschluss/Ostrazismus und (soziale) Mediennutzung (z. B. Nutzung welcher Medien und Medieninhalte nach Momenten des sozialen Ausschlusses) -

                    • Filmbewertungen, Filmbewertungskriterien und Filmexpertise (z. B. Einfluss subjektiver Filmbewertungskriterien und Filmexpertise auf Filmauswahl, -rezeption und -wirkung)

                    • Soziale Erwünschtheit in der Rezeptions- und Wirkungsforschung (z. B. Zusammenhang zwischen sozialer Erwünschtheit und der Nutzung bestimmter Medien und Medieninhalte wie Pornografie, Gewalt, Trash etc.)

                    • Methodische Fragestellungen (wie z. B. zur Reliabilität und Validität von kommunikationswissenschaftlichen Messinstrumenten)

                    • Replikationen medienpsychologischer/kommunikationswissenschaftlicher Studien (z. B. zu Mood Management)"

                    Eine Liste von in der Vergangenheit durch Abschlussarbeiten bearbeiteten Fragestellungen erhalten Abschluss-KandidatInnen bei Karen Kent (Mail) auf Anfrage.

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                    2 Klausureinsicht VL "Theorien der Medien- und Kommunikationswissenschaft FSS 2017"

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