Universität Mannheim / PhilFak / Medien- und Kommunikationswissenschaft / Meldungsarchiv / Meldungsarchiv / 24-02-14 Forschungsprojekt „Mediatisierung mobil“

Neues aus der MKW






Landesanstalt für Medien NRW fördert Forschungsprojekt „Mediatisierung mobil“ von Prof. Dr. Peter Vorderer, Dr. Karin Knop und Dr. Dorothée Hefner

Die Studie will herausfinden, wie Heranwachsende zwischen acht und 14 Jahren (die sich in der Übergangsphase zwischen Kindheit und Jugend befinden) Smartphones und das mobile Internet nutzen. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie Kinder und Jugendliche mobile Medien in ihren Alltag zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben integrieren und wie die Kommunikation und Interaktion in Familie und Peergroup durch den Alltagsbegleiter Handy beeinflusst werden. Untersucht wird ferner, welchen Angeboten und Nutzungsformen dabei eine zentrale Rolle zukommt und welche Potentiale aber auch Probleme (z.B. Sexting, Cybermobbing, Datenschutzprobleme) die mobile Mediatisierung mit sich bringt. 

Gerade vor dem Hintergrund dieser Risiken ist die Herausbildung selbstständiger Handlungsmuster im Umgang mit mobilen Medien eine zunehmend wichtige Kompetenz. Dabei kommt den Eltern eine besondere Bedeutung zu, da sie die maßgebliche Instanz für die Medienerziehung ihrer Kinder sind. Während das Fernsehgerät und der stationäre PC weitgehend unter “Kontrolle“ der Eltern sind, werden die Möglichkeiten der medialen Begleitung durch die individualisierte, mobile Nutzung deutlich reduziert. Deshalb soll im Rahmen dieses Projekts auch untersucht werden, wie Eltern die veränderte, nämlich zunehmend mobile, Mediennutzung ihrer Kinder begleiten, welche Probleme sich für sie bei der Begleitung ergeben und welche Unterstützungsbedarfe identifiziert werden können.


 

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