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Netzidentität? Prof. Dr. Keppler diskutiert auf hr2 mit Medien- und Kultursoziologen über Identität im Web 2.0

Ob auf Google, Facebook, Twitter, Youtube, Amazon oder Myspace – überall hinterlassen wir Spuren unserer Identität, unbewusst durch den Datenabdruck unserer digitalen Aktivitäten, bewusst durch eigene Selbstproduktion. Freilich: Internet bedeutet Alltag – aber was bedeutet das für den Alltag der personellen Identität? Wie verhalten sich virtuelle Selbstentwürfe zu sozialen? Wo erweitern sie die Möglichkeiten zur Entfaltung unserer Person, wo entfremden sie uns von uns selbst?

Solche und viele weitere Fragen wurden im Literaturhaus Frankfurt diskutiert, und zwar von Kai Dröge (Institut für Sozialforschung, Frankfurt a. M.), Angela Keppler (Institut für Sozialforschung, Frankfurt a. M., und Universität Mannheim), Stefan Münker (Universität Basel), Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg). Der hessische Rundfunk sendet einen Zusammenschnitt der inhaltlich ausgesprochen intensiv verlaufenen Diskussionsrunde am Sonntag, den 18. Juli 2010, 12:05 Uhr (hr2).

Die Diskussionsrunde fand am 10. Mai 2010 stand und war Teil der Veranstaltungsreihe "ZeitBrüche – Diagnosen zur Gegenwart", die das Institut für Sozialforschung (IfS) in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk (hr2) und dem Literaturhaus Frankfurt zweimal jährlich initiiert.

-ap

 

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