Neues aus der MKW






Erster Beitrag mit Ergebnissen des DFG-Projektes „Politische Talkshows zur Unterhaltung“ im Journal Mass Communication and Society erschienen

Der Beitrag der Autor/-innen Franziska Roth, Carina Weinmann, Frank Schneider, Frederic Hopp und Peter Vorderer trägt den Titel „Seriously Entertained: Antecedents and Consequences of Hedonic and Eudaimonic Entertainment Experiences With Political Talk Shows on TV“. Die Ergebnisse stammen aus einer Telefonumfrage in der die Nutzer/-innen und Nicht-Nutzer/-innen politischer Talkshows im deutschen Fernsehen befragt wurden. Die Autor/-innen konnten zeigen, dass unterschiedliche Nutzungsmotive der Nutzer/-innen zu unterschiedlichen Unterhaltungserlebnissen führen. Beispielsweise rufen das Motiv der Entspannung und der Wunsch, etwas für den Alltag zu lernen, eher eine hedonische, d.h. von Spaß geprägte, Rezeptionserfahrung hervor. Außerdem fanden die Autor/-innen, dass Zuschauer/-innen politischer Talkshows älter sind, insgesamt mehr Fernsehen rezipieren aber auch ein höheres politisches Interesse und ein höheres Vertrauen in ihre eigenen politischen Kenntnisse haben als die Nicht-Nutzer/-innen.

Die Ergebnisse der Studie wurden von den Autor/-innen bereits auf der Jahrestagung der International Communication Association 2014 in Seattle, USA, präsentiert.

Der Artikel ist hier verfügbar.

(16.06.2014)

 

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