Neues aus der MKW


Doku-Drama

 

Gastvortrag von Dr. Christian Hißnauer am 22.05.2012:
"Das Doku-Drama im bundesdeutschen Fernsehen"

Was passiert mit Geschichte, wenn sie als Drama erzählt wird? Am kommenden Dienstag, 22.05.2012, ist der Medienwissenschaftler Dr. Christian Hißnauer zu Gast im Rahmen der Vorlesung "Bilder der Wirklichkeit. Dokumentation und Fiktion in Film und Fernsehen" von MKW-Professorin Angela Keppler und geht dieser Frage nach. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Hißnauer wird in seinem Vortrag die Entwicklungsgeschichte des Doku-Dramas seit den 1980er Jahre skizzieren und auf Vorläufer im Dokumentarspiel der 1960er und 1970er Jahre eingehen. Der Fokus liegt insbesondere auf den Arbeiten von Horst Köngistein und Heinrich Breloer, die immer wieder als Erfinder des Doku-Dramas bezeichnet werden. Anhand ausgesuchter Produktionen werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kombination von Dokumentation und Fiktion dargestellt und kritisch reflektiert.

Christian Hißnauer promovierte sich mit einem Projekt zum Thema "Fernsehdokumentarismus: Theoretische Näherungen, pragmatische Abgrenzungen, begriffliche Klärungen", das 2011 beim Universitätsverlag Konstanz erschienen ist. Aktuell arbeitet er an dem Thema "Formen und Verfahren der Serialität in der ARD-Reihe 'Tatort'" an der Universität Göttingen.

Veranstaltungsraum- und zeit: Dienstag, 22.05.2011, um 10:15 Uhr im EO 145 – alle Interessierten sind herzlich willkommen!

- ap (15.05.12); Grafik: EuroVideo

 

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