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Mannheimer Panel beim 27. FFK an der LMU München

Am dritten Tag des 27. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquiums, das dieses Jahr an der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgerichtet wurde, präsentierten Mannheimer Mitarbeiter/innen und ein Student das Panel „Audiovisuelle Konstruktionen von Überforderung“. Unter der Moderation von Madeline Dahl setzte sich Master-Student David Becker in seinem Vortrag „Burnout-Diskurs auf YouTube“ mit dem Konstrukt Burnout auseinander, das vornehmlich in Videos – zumeist vermeintlicher – Expert/innen diskutiert wird. Dabei stellte er die Diskrepanz zwischen Gründen für und Reaktionen auf Burnout-Erkrankungen in den Vordergrund.

Felix Kirschbacher beschäftigte sich im Anschluss mit Gegenentwürfen zu einer überforderten Gesellschaft auseinander. Unter dem Titel „Entschleunigungsinseln. (Post-)Apokalypse als Ausweg“ analysierte er Struktur und Ästhetik der US-amerikanischen Fernsehserie Revolution (USA 2012-heute) und arbeitete das utopische Potenzial dieser und ähnlicher Serien heraus.

Vervollständigt wurde das Panel von Dr. des. Sven Stollfuß. „Mother Nature Needs a YouTube-Channel. Trans- und posthumanistische Menschenbilder im Netz” lautete sein Vortrag, in dem er die auf dem Videoportal verhandelten Menschenbilder zwischen dem „Quantified Baby“ und „Posthuman Mindbodies“ diskutierte.

In der Plenumssitzung des FFK ergaben sich darüber hinaus gute Nachrichten für das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft: Das 28. Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium wird 2015 in Mannheim stattfinden.

(fk, 13.03.2014)

 

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