Neues aus der MKW





London calling: MKW mit 14 Vorträgen auf ICA-Jahreskonferenz 2013 vertreten

Die Mannheimer Medien- und Kommunikationswissenschaft wird auf der diesjährigen Jahreskonferenz der International Communication Association (ICA) mit insgesamt 14 Vorträgen vertreten sein. Die international bedeutendste Konferenz im Bereich der Kommunikations- und Medienwissenschaft wird vom 17. bis 21. Juni in London stattfinden.

Prof. Dr. Vorderer wird als Chair des Panels "Ostracism and communication: Feeling socially excluded as a motive for media use" fungieren. In diesem Panel werden theoretische Ansätze sowie Ergebnisse präsentiert und diskutiert, ob und wie Medien dazu genutzt werden können, das Gefühl sozialer Exkludiertheit zu mindern. Im Rahmen des Panels werden Prof. Vorderer, Niklas Johannes und Dr. Dorothée Hefner zudem einen Vortrag mit dem Titel "I just like to be permanently connected": Does the need to belong serve as a motive for media use?" halten, in dem Mediennutzung durch den need to belong und die Kompetenz im Umgang mit Medien erklärt wird.

Prof. Dr. Vorderer wird auch als respondent in einem Panel von Matthias Hofer agieren, welches sich mit den Konzepten appreciation, elevation und eudaimonic entertainment befassen wird. Im selben Panel stellen sich Frank Schneider und seine Ko-Autoren im Beitrag „My name is Spock and I never watched Titanic! The role of the need for affect in genre preferences, subjective movie evaluation criteria, and the appreciation of dramas” die Frage, wie individuelle Unterschiede im Aufsuchen oder Vermeiden intensiver Emotionen mit filmbezogenen Präferenzen und Bewertungen zusammenhängen. Des Weiteren wird Prof. Dr. Vorderer auf einer Preconference zu englisch-sprachigen Publikationsmöglichkeiten für Nicht-Muttersprachler einen Vortrag zum Thema "A view from both sides: Editing and publishing in English and German" halten.

Zudem zeigen Frank Schneider und Kollegen in ihrem Vortrag “Measuring traits and states in public opinion research: A latent state-trait analysis of political efficacy”, dass die Latent-State-Trait-Theorie von großem Nutzen für die Meinungsforschung sein kann.

Prof. Dr. Hartmut Wessler
wird gemeinsam mit Eike Mark Rinke das Paper "Deliberative strengths and weaknesses in television news:  Insights from the U.S., Germany, and Russia" über deliberative Potenziale von Fernsehnachrichten-Sendungen vorstellen. Außerdem werden Eike Rinke und Prof. Wessler im Rahmen des von ihnen organisierten Panels "Strengthening systematic normative assessment in political communication research: A challenge to the field" eine Arbeit zum Thema "Multiperspectival normative assessment of mediated contestation" präsentieren. Eike Rinke ist darüber hinaus auch als Ko-Autor des Papers  "Webmalaise in the social media era: Interactivity and internet effects on trust" auf der ICA-Konferenz vertreten.

Im Rahmen des Panels “Transnational advocacy, global journalism and the international public sphere: opportunities, challenges and transformations” in der Journalism Studies Section der ICA werden Prof. Dr. Wessler,
Julia Lück, Antal Wozniak und Charlotte Löb einen Vortrag zu "Networks of co-production. How mainstream NGOs and journalists create common interpretations of the UN climate summits" halten.

Ihre Untersuchung, ob der Gebrauch von (pseudo)wissenschaftlichen Referenzen in der Werbung zu Schaden für das Wissenschaftssystem führen kann (Titel: "The involuntary pledge: Does advertising damage the credibility of science?") wird
Alice Ruddigkeit auf der Preconference "Exploring and remaking critical studies of advertising" vorstellen. Dort wird auch Nils Borchers seine Forschung zum Thema "Advertising as news: advertising mimicry and the erosion of trust in journalism" präsentieren. Karin Knop trägt zum Thema "The potential of Foucauldian perspective: Individualized and normalized customers in a neoliberal marketplace" vor. Außerdem präsentiert sie ein Poster zum Thema "Closing the gap between critical society diagnostics and quantitative audience research” auf der Preconference "Audiences, elsewhere?".

"Children process advertisements in video games with more cognitive effort than adults" lautet der Titel  einer von
Franziska Roth mitverfassten Studie, die Unterschiede in der Verarbeitung von Werbung in Computerspielen zwischen Kindern und Erwachsenen untersucht.

Mit Charlotte Löb, Julia Lück, Franziska Roth und Antal Wozniak werden insgesamt vier MKW-Mitarbeiter ihre Master-Arbeiten respektive laufenden Doktorarbeiten auf der "Political Communication Preconference" vorstellen, was einer Quote von zehn Prozent aller angenommenen Einreichungen für diese Veranstaltung entspricht.

Auf der Post-conference „Bridging the Quantitative-Qualitative Divide in Comparative Communication Research: Heading towards Qualitative Comparative Analysis” sind darüber hinaus Hartmut Wessler und Julia Lück mit dem Vortrag "Working with limited diversity in QCA. A methodological case study" vertreten.

Mit dem Abschluss der Konferenz in London tritt Peter Vorderer sein Amt als President-elect der ICA an und wird fortan die nächste Tagung in Seattle vorbereiten.

-aw/hw/fs (18.02.13)

 

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