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Fernsehbilder im Ausnahmezustand? Prof. Keppler spricht bei Tübinger Rhetorikgesprächen über latente TV-Gewalt

Die Universität Tübingen hat zu ihrer Tagung "Fernsehbilder im Ausnahmezustand?" verschiedene MedienpraktikerInnen und -wissenschaftlerInnen eingeladen, um die Grenzen und Perspektiven der Televisualisierung zu diskutieren.

Prof. Angela Keppler spricht zu dem Thema "Bilder des Unsichtbaren. Zur Darstellung latenter Gewalt im Fernsehen". Ausgangspunkt ihres Vortrags bildet das Grundproblem des Fernsehens, nur davon berichten zu können, 'wovon es auch Bilder gibt'. Manifeste Gewalthandlungen wie auch latente Bedrohungen durch Akte der Gewalt lassen sich häufig jedoch nicht ohne Weiteres visuell darstellen. So geht der Vortrag der Frage nach, wie – und in welchen Grenzen – sich die Bebilderung eines potentiellen Gewaltgeschehens gleichwohl realisieren lässt. Und welche visuellen Strategien das Fernsehen für die Darstellung des (weitgehend) Undarstellbaren entwickelt hat.

Der Frage welche Macht und Verantwortung dabei den Medien zukommt, geht im Anschluss Ulrich Wickert in einem öffentlichen Abendvortrag nach.

- ap

 

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