Neues aus der MKW


 

"Die (öffentliche) Kommunikation des Verborgenen": neue Forschungskooperation zwischen MKW und ZI Mannheim

Eine neu initiierte Forschungskooperation zwischen dem Seminar für MKW und dem Mannheimer Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) befasst sich mit der Internet-nutzung und Medienrezeption von Borderline-Patienten. Prof. Dr. Sabina Misoch (MKW) und Prof. Dr. Christian Schmahl (Leitender Oberarzt am ZI) untersuchen im Rahmen der Kooperation krankheitsbezogene Kommunikation, Emotionenkommunikation und Prozesse der Gruppenbildung und -kommunikation.

Anhand qualitativer Interviews wird u.a. analysiert, wie diese Patienten ihre Erkrankung, ihre Emotionen und ihre Symptome in verschiedenen Kommunikationsdiensten und -anwendungen des Internets gegenüber Dritten kommunizieren. Der Fokus liegt dabei auf Prozessen des self-disclosure (der Selbstoffenbarung) im Internet.

Das ZI ist eine Klinik für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin. Die aktuelle Interviewstudie, die bis Dezember 2011 abgeschlossen sein soll, ist eine Vorstudie für die Erarbeitung eines gemeinsamen Forschungsantrages von MKW und ZI.

-sm/lh; Foto: privat

 

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